Jane, der Fuchs & ich

janeWenn sie nach der Schule allein im Bus sitzt, schafft Hélène bis zu 13 Seiten in ihrem Lieblingsbuch „Jane Eyre“. Wenn aber die anderen Mädchen aus ihrer Klasse mitfahren, über sie tuscheln und kichern, dann kann sie nicht mehr lesen, nur noch warten, dass die Tortur vorübergeht.

Seit sich ihre früheren Freundinnen ohne jede Erklärung von ihr abgewandt haben, besteht Hélènes Schulalltag aus Kränkungen und Schikanen. Trost findet sie nur bei Charlotte Brontës Romanheldin Jane Eyre, in deren Lebensgeschichte sich das Mädchen verlieren und ihren eigenen Kummer vergessen kann.

Als sie jedoch auf einer Klassenfahrt vor den Augen aller gedemütigt wird, braucht Hélène mehr als nur eine fiktive Freundin, um den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren…

Berührend und aufrichtig erzählen Fanny Britt und Isabelle Arsenault in „Jane, der Fuchs und ich“ von der beiläufigen Grausamkeit, zu der Kinder fähig sind, aber auch von ihrer Fantasie und Lebensfreude.

Eigentlich sollte dies eine Rezension werden, aber die Verlagsbeschreibung sagt eigentlich schon alles aus.
Worum geht es in dem Buch „Jane, der Fuchs und ich“? Es geht um Mobbing, um Ausgrenzung, um Selbstzweifel und um das Nicht-Verstehen – um die Verzweiflung der kleinen Hélène, die einfach nicht verstehen kann, was sie falsch gemacht hat!

Leider ist Hélène ein eher verschlossenes Kind und vertraut sich nicht ihrer Mutter an, im Gegenteil, sie spielt allen die heile Welt vor. Heimlich rationiert sie für sich ihre Bonbons und verändert ihr Essverhalten. Sie findet sich dick wie eine Bratwurst, obwohl auch der Arzt ihr sagt, dass sie nicht dick sei.
Nur in einem Buch findet Hélène Zuspruch und Zuversicht und erst in einer neuen Freundschaft, findet sie Mut und Hoffnung, sieht am Ende, dass die Welt bunt und nicht traurig und grau ist.

Liebe Kinder dort draußen, wenn ihr ähnliches wie Jane erlebt, dann bitte:
wendet euch an eure Eltern, Lehrer oder eine sonstige Vertrauensperson!

IHR habt nichts falsch gemacht, den Fehler begehen einzig die „Mobber“ und Schuld habt nicht ihr, sondern diejenigen die sich wegdrehen oder zuschauen.

Hilfe findet ihr unter anderem auf der Seite: http://mobbing-schluss-damit.de/

Über die Autorin:
Fanny Britt ist eine kanadische Theaterautorin, die nicht nur eigene Stücke auf die Bühne gebracht, sondern auch zahlreiche moderne Theaterstücke ins Französische übertragen hat. Zudem hat sie sich einen Namen als Kinderbuchautorin gemacht und mit „Jane, der Fuchs & ich“ nun ihr erstes Comicszenario verfasst.

Über die Illustratorin:
Isabelle Arsenault wurde 1978 in Sept-Iles, Québec geboren. Sie zählt zu den renommiertesten Kinder- und Jugendbuch-Illustratorinnen Kanadas; bereits für ihr erstes Kinderbuch, „Le coeur de Monsieur Gauguin“, wurde sie mit dem kanadischen „Governor General’s Literary Award“ geehrt. „Jane, der Fuchs & ich“ ist ihr Comic-Debüt.

Das Comic-Debüt der zwei kanadischen Künstlerinnen wurde mit zahlreichen Preisen bedacht.

Verlag: Reprodukt
ISBN:  978-3943143911

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