
Ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum droht diese ausgeglichene Balance zu zerstören, aber die Verantwortlichen haben einen Plan. Drei standhafte Helden sollen ausgebildet werden, die Welten zu retten. Drei vollkommen Helden, die Brüder und Schwestern sind, ausgestattet mit den Fähigkeiten der drei Welten, verschiedene Väter, aber dieselbe Mutter haben.
Doch dann läuft alles schief, die Helden werden viel eher benötigt als vorhergesehen. Und so werden drei völlig unvorbereitete Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen, um sie in die „Sache“ einzuweihen.
Drei kindliche Helden, die nicht unterschiedlicher sein könnten: der sanfte und sensible Bryn, der eigentlich aus der Kriegerwelt stammt, Cam, das sich erst in der Pubertät entscheiden kann, ob es ein Junge oder Mädchen werden möchte und zu guter Letzt die ordentliche Madlen.
Die drei jungen Helden sollen in die Zukunft reisen und drei magische Artefakte finden, die ihnen helfen werden den Untergang der Welten zu verhindern.
So reisen die Drei in das zehn Jahre ältere London, erfüllt mit Angst und stehen am Anfang eines großen Abenteuers.
Wer denkt, es würde sich bei Questors um eine übliche Abenteuergeschichte handeln, der täuscht sich gewaltig. Zwar geschieht rund um die Rahmenhandlung nicht sehr viel, aber doch hat die Geschichte das gewisse Etwas an sich. Schade ist allerdings, dass man recht schnell herauslesen kann, der Bösewicht des Buchs ist, was aber die Lesefreude kein bisschen nimmt.
Joan Lennon erschuf nicht einfach eine Geschichte, die sich um den Kampf von Gut und Böse zur Errettung der Welten drehte, sondern schafft es den Leser in die verschiedenen Welten mitzunehmen, die der unseren gar nicht so unähnlich sind.
Zwar gibt es in der Geschichte immer wieder mal Geschehnisse, die in sich nicht schlüssig sind oder aber zu kompliziert umschrieben werden, aber alles in allem ist es eine kurzweilige Geschichte für Jungen und Mädchen.