Nele ist entsetzt, als der "Lackaffe" Philip in der Hundeschule auftaucht. Er begegnet ihr auf Schritt und Tritt. Wegen ihm bekommt sie sogar Streit mit ihren besten Freundinnen. Zu allem Übel verschwindet auch noch ihre Hündin Tessy. Für Nele bricht eine Welt zusammen. Dann kommt noch die Krankheit hinzu, von der sie das matschige Gefühl im Kopf und wackelige Beine bekommt...
„Nicht nur Hundeküsse“ ist ein witziger und frecher Roman, indem es um die Liebe geht - nicht nur zum Hund. Die vierzehnjährige Nele, liebt ihre Hündin Tessy über alles. Jede freie Minute verbringt das Team auf sechs „Pfoten“ miteinander, bis in der Hundeschule eines Tages der schöne Philip mit seinem Hund Hugo auftaucht. Geschniegelt das Herrchen, an der Leine einen Hunde, der sich nicht dreckig machen darf und der spielen mit anderen Hunden darf er auch nicht. Kurzum – Nele findet Philip blöd! Keinerlei Verständnis hat sie für ihre Freundinnen, die Philip anhimmeln und da bleibt es nicht aus, dass es zu Zwistigkeiten zwischen den Mädchen kommt.
Überall begegnet Nele dem schönen Philip, ob beim Spazierengehen mit Tessy oder in der Schule, Philip ist einfach überall!
Und warum fühlt Nele sich in seiner gegenwart so komisch? In ihrem Magen ist ein komisches Gefühl, ihre Beine werden weich - Neles Gefühlsleben fährt Achterbahn und plötzlich versteht sie auch all ihre Freundinnen, die nur noch Jungs und Klamotten im Kopf haben.
Als wenn das nicht alles schon verwirrend genug wäre, verschwindet Tessy wie vom Erdboden …
Die Autorin Judith Le Huray schreibt in sehr flüssigem Stil und trifft damit genau die Zielgruppe der Teenager. Protagonistin Nele erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und kommt dabei sehr sympathisch und glaubwürdig rüber.
Der Autorin gelingt es durch die Kombination aus flotter Handlung und Humor, die Sorgen und Nöte der ersten Liebe eines Teenagers darzustellen.
Autor: Judith Le Huray
Verlag: Schenk Verlag
ISBN: 978-3939337607