Fantastisch
Diesmal landen die Kinder im Laderaum eines Schiffes des 18. Jahrhunderts, zu einer Zeit, wo die Seefahrt noch ein riskantes Abenteuer war. Zu jener Zeit gab es zwar schon etliche Seekarten, aber trotzdessen irrten die Schiffe oft über die Weltmeere, denn es gab noch keine sichere Methode, um den der Schiffsposition zu bestimmen.
Zur damaligen Zeit entbrannte ein wahrer Wettstreit darüber, welche Methode die zuverlässigste sei. Und genau in einen solchen Wettstreit platzen die 3 Kinder samt Hund hinein. Auf der einen Seite steht der Astronom Maskelyne, der den Längengrad mit Hilfe eines Sextanten und des Mondes zu berechnen versucht, auf der anderen Seite der Uhrmacher Harrison Jr.. Dieser möchte beweisen, dass man mit einer Uhr, die sein Vater erbaute, selbst auf hoher See den Längengrad sicher bestimmen kann.
Der Erfolg ist dem Uhrmacher aber nicht gegönnt und durch Zufall bekommen die kleinen Abenteurer heraus, dass die Uhr sabotiert werden soll. Pfiffig wie immer, hat aber Lisa eine Idee, wie die Sabotage eventuell verhindert werden kann.
Auch im zweiten Teil gelingt es der Autorin Eva Maaser, Kinder in eine spannende Geschichte zu entführen, bei der historisches Wissen vermittelt wird. In gut verständlichem Schreibstil und mit immer neuen Spannungsspitzen, zeigt sie Kindern das Leben der Seeleute von damals auf und erklärt, wie bedeutend die Navigation für die Seefahrt ist.
Die jungen Leser können sich sehr schnell mit den Hauptfiguren identifizieren, die durchweg sympathisch und authentisch beschrieben werden.
Auch schwerverständliche Fakten, werden von der Autorin immer kindgerecht erklärt und auch bildhaft dargestellt. So wir mit Hilfe einer Zeichnung beispielsweise die Funktionsweisen eines Sextanten erklärt.
Weiterhin geht die Autorin in einem Anhang her und erklärt den Lesern die historischen Gegebenheiten, die ihrem Buch zugrunde liegen.
Autor: Eva Maaser
Verlag:Coppenrath
ISBN: 978-3-8157-7881-4